SAMR-Modell

Das SAMR-Modell (nach Ruben R. Puentedura) beschreibt vier Stufen der Integration digitaler Medien in Unterricht und Lernprozesse. Auf der Ebene der Substitution ersetzen digitale Werkzeuge lediglich analoge Mittel, ohne den Unterricht grundlegend zu verändern (z. B. PowerPoint statt Tafel). Die Augmentation ergänzt diese Ersetzung um funktionale Verbesserungen, etwa durch multimediale oder interaktive Elemente. Erst auf den Stufen Modification und Redefinition entfaltet Digitalisierung ihr transformatives Potenzial: Lernaufgaben werden grundlegend umgestaltet oder überhaupt erst durch digitale Werkzeuge möglich, etwa durch kollaboratives Arbeiten, neue Kommunikationsformen oder authentische Lernsettings. Das Modell verdeutlicht damit, dass digitale Bildung über reine Technikanwendung hinausgeht und auf eine qualitative Veränderung von Lernprozessen zielt.

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