4K

Die sogenannten 4 KKommunikation, Kooperation (Kollaboration), Kreativität und kritisches Denken – bezeichnen vier überfachliche Schlüsselkompetenzen, die im Zuge internationaler Bildungsdiskussionen zu den „21st Century Skills“ entwickelt wurden und seit den frühen 2000er-Jahren als zentrale Orientierungsgröße moderner Bildung gelten. Sie stehen für grundlegende Fähigkeiten, die Menschen benötigen, um sich in einer zunehmend komplexen, digitalen und vernetzten Welt orientieren und handlungsfähig bleiben zu können. Anders als klassisches Fachwissen beziehen sich die 4 K auf überfachliche Kompetenzen, die in nahezu allen Lebens- und Arbeitsbereichen bedeutsam sind und auch im Zeitalter künstlicher Intelligenz unverzichtbar bleiben.

Woher stammt das Konzept?

Das Modell der 4 K entstand im Rahmen internationaler Diskussionen zu sogenannten „21st Century Skills“, insbesondere durch die Initiative Partnership for 21st Century Learning seit den frühen 2000er-Jahren. Ziel war es, Kompetenzen zu benennen, die für Bildung im 21. Jahrhundert besonders relevant sind. Internationale Organisationen wie die UNESCO (2017) und die OECD (2020) greifen diese Idee auf, indem sie in ihren Kompetenzrahmen Fähigkeiten wie Problemlösen, kritisches Denken, Kreativität, Kooperationsfähigkeit, selbstständiges Lernen und den reflektierten Umgang mit digitalen Medien hervorheben. Diese Zukunftskompetenzen lassen sich in verdichteter Form in den 4 K zusammenfassen (Pfiffner et al., 2021).

Die vier Kompetenzen im Überblick

Kommunikation meint die Fähigkeit, Gedanken, Informationen und Gefühle verständlich auszudrücken und andere zu verstehen. Kollaboration beschreibt das gemeinsame Arbeiten mit anderen, um Ziele zu erreichen und Probleme zu lösen. Kreativität steht für das Entwickeln neuer Ideen und (ungewöhnlicher) Lösungsansätze. Kritisches Denken umfasst das Prüfen, Hinterfragen und begründete Bewerten von Informationen und Meinungen.

Warum sind die 4 K wichtig?

Die 4 K beschreiben Fähigkeiten, die auch im Zeitalter künstlicher Intelligenz unverzichtbar bleiben, da Maschinen menschliche Kommunikation, Zusammenarbeit, Kreativität und reflektiertes Urteilen nicht ersetzen können. Deshalb sollten sie einen zentralen Stellenwert in schulischer Bildung und Unterrichtsgestaltung einnehmen.

 

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